GFS GFS GFS
| | |
Das Dortmunder Dialog

 

Dortmunder Dialog 72

Dortmunder Dialog 71

Dortmunder Dialog 70

Dortmunder Dialog 69

Dortmunder Dialog 68

Dortmunder Dialog 67

Dortmunder Dialog 66

Dortmunder Dialog 65

Dortmunder Dialog 64

Dortmunder Dialog 63

Dortmunder Dialog 62

Dortmunder Dialog 61

Dortmunder Dialog 60

Dortmunder Dialog 59

Dortmunder Dialog 58

Dortmunder Dialog 57

Dortmunder Dialog 56

Dortmunder Dialog 55

Dortmunder Dialog 54

Dortmunder Dialog 53

Dortmunder Dialog 52

Dortmunder Dialog 51

Der Dortmunder Dialog 69

 

Der Dortmunder Dialog 70

Wachstumsschwäche in NRW.- Ursachen und Auswege.

Keine Frage, die Wirtschaft von NRW ist stark. Mit einer Produktion von Gütern und Dienstleistungen im Gesamtwert von 645,6 Milliarden EUR im Jahr 2015 erbrachte sie nach wie vor den höchsten Beitrag (20 %) aller 16 Bundesländer zur Wirtschaftsleistung Deutschlands.

Gleichzeitig erreichte sie mit null Steigerung das geringste Wirtschaftswachstum im Vergleich der Bundesländer, das insgesamt bei 1,7 Prozent lag. Besonders bedenklich: Die Industrieproduktion, der Kern der nordrhein-westfälischen Wirtschaft, rutschte sogar ins Minus.

Auch im längerfristigen Vergleich schneidet NRW nicht gut ab. Seit 2000 hat die NRW-Wirtschaft ein um fünf Prozent geringeres Wachstum als die gesamtdeutsche Wirtschaft zu verzeichnen. Im Vergleich mit den wirtschaftlich starken Ländern im Süden der Bundesrepublik ist die Wachstumslücke seit 2000 sogar noch weit größer. Baden-Württemberg erreichte 23,1 und Bayern 27,7 gegenüber 13,2 Prozent in NRW.

Beim Dortmunder Dialog 70 wird zu fragen sein, woran das liegen könnte. Der Strukturwandel dürfte dabei eher nicht mehr im Vordergrund stehen. Vor allem aber wird die Diskussion darum kreisen, was getan werden kann und muss, um aus dieser Formschwäche herauszukommen. Sind es Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur, in Brücken und neue Bahnlinien? Sind es Investitionen in die digitale Infrastruktur? Können weitere Investitionen in die dichteste Wissenschaftslandschaft Europas helfen? Aber auch Fragen zu den Rahmenbedingungen dürften diskutiert werden: Ist die hohe Staatsverschuldung dafür ein notwendiges Übel oder eher Wachstumsbremsklotz?

Nicht unwichtig auch: Wie kommt es, dass Dortmund in NRW eine wirtschaftliche Sonderentwicklung nimmt?




Publikum Publikum Manfred Kossack v.l.n.r.: Prof. Dr. Jens Südekum, Thomas Westphal, Dr. Jürgen Schröder, Dr. Olaf Arndt
v.l.n.r.: Dr. Jürgen Schröder, Dr. Olaf Arndt v.l.n.r.: Prof. Dr. Jens Südekum, Thomas Westphal, Dr. Jürgen Schröder, Dr. Olaf Arndt v.l.n.r.: Prof. Dr. Jens Südekum, Thomas Westphal, Dr. Jürgen Schröder, Dr. Olaf Arndt

Programm

Beiträge Dortmunder Dialog 70


 

rnavi
|.| GFS |.| Sitemap |.| GFS |.| Kontakt |.| GFS |.| Home
Wichtige Verbindungen
Beiträge
Dortmunder Dialog
Kuratorium
Mitglied werden
  Design: adaequat GmbH