Dortmunder Dialog 58

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Dortmund-Entwicklung Stadt Struktur Wandel

Stadtentwicklung beschäftigt sich mit der räumlichen, historischen und strukturellen Gesamtentwicklung einer Stadt oder einzelner Stadtteile. Jenseits der Stadtplanung fragt sie auch nach der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen,kulturellen und ökologischen Entwicklung.

Dabei muss man unterscheiden zwischen sozialem Wandel und sozialer Innovation. Die mehr oder minder ungesteuerte, gleichwohl gelungene Integration der polnischen Arbeitseinwanderer in die Gesellschaft des Ruhrgebiets ist ein Beispiel für sozialen Wandel. Soziale Innovation hingegen basiert auf absichtsvoller Intervention.

Dortmund hat in der jüngeren Vergangenheit einige einschneidende Akzentsetzungen erlebt, die den Entwicklungsgang und Charakter der Stadt nachhaltig verändert haben und noch verändern: z.B. die (nun Technische) Universität, Technologiezentrum und -park, aktuell die Umgestaltung von PHOENIX West und See. Ihnen gingen mutige, weitsichtige, gesellschaftlich breit getragene Entscheidungen voraus.

Sie zeigen auch, bei aller Meinungsverschiedenheit im Detail, welche Macht Konsens und Bereitschaft zum großen Entwurf entfalten können.

Strukturwandel hat viele Eltern. Ursachen, Motive und Urheberschaft des Neuen sind vielfältig. Er findet statt; wir alle sind daran aktiv beteiligt und zugleich davon betroffen. Und: Strukturwandel kennt Gewinner und Verlierer.

Wenn Strukturwandel gelingen soll, bedarf es planenden und ordnenden Eingreifens. Die Stadt Dortmund hat diese Heraus-forderung früh und engagiert angenommen. Daher wird ihr oberster Vertreter, selbst gelernter Raumplaner, uns kompetente Auskunft mit dem Blick nach Vorne geben. Gleichwohl bleibt kritische Distanz zum eigenen Erfolg wesentliche Triebfeder für überlegte Entwicklung. Diese Perspektive ist Christoph Zöpel auf den Leib geschrieben. Kommen Sie zum Dialog.