Dortmunder Dialog 51

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Das Ruhrgebiet als Metropole:

Anspruch oder Wirklichkeit, Zustand oder Ziel, Ist oder Soll? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Wirtschaft und Wissenschaft des Ruhrgebiets zunehmend – die Wissenschaft eher kritisch-konstruktiv, die Wirtschaft, indem sie sich vornimmt zu werden, was sie demzufolge noch nicht ist.

Seit Herbst 2007 liegt das Strategiepapier „Zukunft Ruhr 2030“ des Initiativkreises Ruhrgebiet vor, in dem namhafte Unternehmen der Region zusammengeschlossen sind. Das Papier sagt unmissverständlich: „Die Zukunft des Ruhrgebiets liegt in der Entwicklung zur Metropolregion.“
Vier zentrale Kriterien für Metropolregionen werden in diesem Papier genannt:
Entscheidungs- und Kontrollfunktion Wissens- und Innovationsfunktion „Gateway“-Funktion für die internationale Verflechtung Symbolfunktion (Kulturintegration etc.) Zwei dieser vier zentralen Kriterien des Strategiepapiers stehen bei diesem DORTMUNDER DIALOG auf dem Prüfstand: Innovationskraft und kulturelle Kreativität.
Wie kann man Innovationskraft und Kreativität definieren? Wie viel davon gibt es im Ruhrgebiet, verglichen mit etablierten Metropolen? Wie viel davon braucht es? In welche Richtung muss das Revier gehen? Diese Prüfung unternimmt Prof. Sternberg, zuweilen als „Vater der Technologiezentren“ tituliert.
Das Konzept des Initiativkreises Ruhrgebiet, vorgestellt von seinem Geschäftsführer Peter Lampe, diskutiert ein berufenes Podium, moderiert von Prof. Blotevogel, Mitinitiator eines Netzwerkes von stadt- und regionalwissenschaftlichen Instituten der Ruhr-Hochschulen.